Antimikrobielle Kupferwerkstoffe

In Europa erkrankt jeder 14. Patient während eines Krankenhausaufenthaltes an einer nosokomialen Infektion. Dies führt schätzungsweise zu 147.000 Todesfällen pro Jahr. Eine weitere aktuell abgeschlossene Krankenhaus-Studie belegt erneut, dass massive Kupferwerkstoffe unter atmosphärischen Bedingungen (z. B. Kontaktoberflächen wie Türdrücker) dauerhaft die Keimbelastung reduzieren und auf diesem Wege die Keimübertragungsrate und final die Infektionsrate minimieren können.  So positiv diese Ergebnisse für den Anwendungsbereich des durch den Menschen berührbaren Umgebungsmilieus sind, so sehr sollten sich Installateure und Planer über die Abgrenzung zum Trinkwasserbereich im Klaren sein: Zwar entfaltet Kupfer auch im Trinkwasser hygienische Eigenschaften, jedoch greifen dort nicht alle antimikrobiellen Wirk- Mechanismen des Kupfers. Im Trinkwasser sind daher, im Gegensatz zum oben beschriebenen Fall, der antimikrobiellen Kraft des Kupfers Grenzen gesetzt. Wer seine Kunden richtig beraten will, sollte sich deshalb in diesem Beitrag aus dem Sanitärjournal Sonderheft Installationstechnik 2013 über den richtigen Umgang mit den hygienischen Eigenschaften von Kupfer informieren.

Share >