Ausbildung

Kupfer hat die Entwicklung der menschlichen Kultur maßgeblich beeinflusst. Schon vor über 10000 Jahren, in der Mittelsteinzeit, entdeckten die Nachfahren der Neandertaler, dass sich dieser seltsame Stein durch Hämmern formen und härten ließ, ohne zu splittern. So entstanden die ersten metallischen Werkzeuge, Waffen und Kultgegenstände. Kupfer blieb fast 5000 Jahre lang das einzige genutzte Metall. Erst etwa 3000 v. Chr. lernten die Menschen, Silber und Blei zu verwenden und Kupfer mit Zinn zu legieren. Die Bronzezeit begann. Für viele Jahrhunderte prägte Zinnbronze die Kulturgeschichte der Menschheit.

Bereits um 2500 v. Chr. ließen die ägyptischen Könige in ihren Palästen Wasserleitungen aus getriebenem Kupferblech in Steinrinnen verlegen. Ein Stück einer solchen Leitung ist heute im Staatlichen Museum Berlin zu betrachten. Seinen Namen erhielt das Kupfer jedoch erst einige Zeit später; die Römer nannten es „aes cyprium“, Erz aus Zypern, dann „cuprum“. Seinen endgültigen Einzug in das Leben eines jeden einzelnen Menschen hielt das Kupfer schließlich in der Neuzeit, nach der Entdeckung seiner elektrischen Leitfähigkeit. Ohne Kupfer gäbe es kein elektrisches Licht, keine Industrie, kein Auto und keine Elektronik. Nur noch das viel teurere Edelmetall Silber verfügt über eine ähnlich hohe Leitfähigkeit. Kupfer ist heute eines der wichtigsten Funktionsmetalle der Menschheit.

Kein Wunder also, dass Kupfer auch heute noch in vielen Einsatzbereichen seine Berechtigung hat und in vielen Berufen und Fachrichtungen zum Einsatz kommt.

In unserem Ausbildungsbereich finden Sie Seminare und Materialien für die entsprechende Aus- und Weiterbildung.

 

 

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