trinkwasser

Mit Schreiben vom 07.06.2016 wurde das Deutsche Kupferinstitut Berufsverband. e.V. durch die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH offiziell über in 2017 anstehende, Werkstoff relevante Veränderungen des in den Versorgungsgebieten Düsseldorf und Mettmann Stadt zu verteilenden Trinkwassers in Kenntnis gesetzt. Kernpunkt der Veränderung ist die Einstellung der seit Jahrzehnten praktizierten Dosierung von Inhibitoren (Basis Phosphat-Silikat).
Sowohl während der letzten zwei Jahrzehnte als auch im laufenden Prozess der Bewertung der Trinkwasserrichtlinie stand die Qualitätssicherung der im Trinkwasserbereich eingesetzten Produkte und Materialien immer wieder im Fokus, da diese eng mit dem Gesundheitsschutz der Verbraucher verbunden ist. Bereits 2015 haben sich die betroffene Industrie und Regulatoren bei einer Veranstaltung der Verbände EurEau, European Copper Institute, Plastics Europe sowie Aqua Europa für eine einheitliche europäische Umsetzung des Artikel 10 der Trinkwasserdirektive aus dem Jahre 1998 ausgesprochen. Am 12. Mai dieses Jahres werden in einer Folgeveranstaltung in Brüssel nun neben einer neuen Studie des Generaldirektorats „Umwelt“ der Europäischen Kommission auch der aktuelle Stand der verschiedenen Initiativen zur Durchsetzung einer europäischen Lösung vorgestellt.
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Mehr als 160 Teilnehmer aus dem regulatorischen und industriellen Umfeld haben sich bei einer Veranstaltung der Verbände EurEau (Europäische Vereinigung der nationalen Verbände in der Wasserversorgung), ECI (European Copper Institute), Plastics Europe (Verband der Kunststofferzeuger) sowie Aqua Europa (Verband der Hersteller von Produkten im Trinkwasser) für eine einheitliche europäische Umsetzung des Artikel 10 der Trinkwasserdirektive aus dem Jahre 1998 ausgesprochen. Die aus 22 Ländern angereisten Vertreter machten deutlich, dass die aktuellen noch unterschiedlichen Ansätze eine erhebliche Gefährdung der Verbrauchergesundheit darstellen und zudem das Marktgeschehen negativ beeinflussen. Die einzelnen Vorträge sind nun auf der Webseite www.kupferinstitut.de abrufbar.
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Die Leitveranstaltung für Hygiene und Leben in Innenräumen öffnet am 24. und 25. Februar 2015 in der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen erneut ihre Pforten für Fachbesucher und Spezialisten. Trinkwasser-, Raumluft- und Oberflächenhygiene stehen im Fokus des Deutschen Forums innenraumhygiene (IRH) 2015. Ein weiterer Themenzug befasst sich über die rein technisch-hygienischen Ansatzpunkte hinaus mit den immer bedeutender werdenden Fragen nach Planung, Begutachtung und Recht. Das Deutsche Kupferinstitut ist auch wieder mit einem Informationsstand vertreten.
Die Forderung nach adäquaten Marktbedingungen für den freien Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union scheint sich nicht immer mit jenen aus dem gesundheits-regulatorischen Umfeld zur Deckung bringen zu lassen. Gerade im Trinkwasser-Sektor herrscht oftmals immer noch große Unsicherheit, insbesondere auch aufgrund der vor einigen Jahren gescheiterten Bemühungen der Europäischen Kommission, ein europaweit einheitliches Prüf- und Akzeptanzschema für Trinkwasser-Materialien und -produkte (EAS) zu etablieren.

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